Zum Safari-Kleid fallen einem meist stereotypische Begriffe wie Afrika, Elefanten, Raubkatzen oder Wüste ein. Doch nicht nur in afrikanischen Safari-Parks oder Reservaten machen Safari-Kleider einen guten Eindruck – nein, auch im Großstadt-Dschungel schlagen wir uns mit einem solchen Kleid wacker!

Klassische Safari-Kleider sind in einem hellen Beigeton gehalten und weisen immer wiederkehrende Details auf: ein gerader Schnitt im Hemdblusen-Stil, ein großer Hemdkragen, ein etwa knielanger Rock, aufgekrempelte Ärmel sowie Schulterriegel und ein Gürtel. Safari-Kleider sind in der Kleider-Mode sozusagen das, was Trench-Coats für die Mantelmode sind – zwischen beiden bestehen große Gemeinsamkeiten.

Kleider im Safari-Style sind zurzeit angesagt wie nie und wurden für die Frühjahrs-/Sommerkollektionen 2010 der letztjährigen Prêt-à-porter-Schauen von vielen Designern aufgenommen und teilweise neu interpretiert. Darunter berühmte Namen wie Blumarine, Celine, Fendi, Alberta Ferretti, Isabel Marant und Lanvin.

Gucci drehte das Safari-Kleid einmal komplett um und begeisterte, anstatt mit hellem Beige, mit dunklen Farben wie Anthrazit oder Petrol. Die Gucci-Kleider bezauberten darüber hinaus mit großen auffälligen Ethno-Elementen am Dekolleté und an ihren Gürteln. Jil Sander wählte einen anderen Weg und interpretierte das Safari-Kleid neu, indem sie klassische Kostüme mit Safari-Details schmückte.

Die Kostüme sind streng und eng geschnitten und besitzen einen Bleistiftrock, der weit unter den Knien endet. Sie haben den klassischen Beigeton des Safari-Kleids beibehalten und des Weiteren Taschenklappen, Gürtel und Schulterriegel.  In diesem Frühjahr bzw. Sommer gilt: Wer Style mit Klassik und Dauerhaftigkeit verbinden möchte, sollte unbedingt aus Safari-Kleider zurückgreifen! Sie sind zeitlos, sehr trendy und schmeicheln jeder Figur!