Zu luxöriösen Anlässen wählt die modebewusste Frau von Welt stilsicher ein kleines schwarzes Abendkleid, auch bekannt unter: „das kleine Schwarze“. Erfunden wurde diese Form des Kleides bereits 1926 von Coco Chanel. Gerade in den zwanziger Jahren lösten ja schlichte, kniekurze Kleider die opulenten Roben und Ballkleider der Jahrhundertwende ab. Und so wirkte es schon fast revolutionär und provozierend, wenn man solch ein schlichtes und schmuckloses Kleid trug.
Aber erst in den 50er und 60er Jahren hatte diese Kleiderform, natürlich auch durch Filme wie “Frühstück bei Tiffany`s”, in denen Audrey Hepburn viele Frauen zum Tragen inspirierte, ihren Durchbruch. Plötzlich nahm jeder angesagte Designer dieses Thema auf und in kürzester Zeit avancierte es zum Liebling der damaligen, kultivierten Frauen. Bis heute ist das kleine Schwarze fast in jeder Kollektion vertreten und wird von Jahr zu Jahr und mit jedem Trend neu interpretiert.
Zeitlos elegant
Ein perfekt gemachtes kleines Schwarzes besticht schon allein durch seine zeitlose Eleganz und Anmut und kann, kombiniert mit verschiedenen Accessoires, zu jeder Tageszeit getragen werden. Ursprünglich kniekurz, wird es in der heutigen Zeit eher klassisch eine handbreit über dem Knie endend oder sogar manchmal kürzer getragen. Die Gestaltung ist eher dezent und schmucklos. Es werden Bänder oder Paspeln verwendet oder alles Ton in Ton, d.h. durchgehend schwarz, gehalten. Nur mit verschiedenen Abnähern, Ausschnitten, Ärmelformen und der Wahl des Stoffes versucht man immer neue Variationen dieses Klassikers entstehen zu lassen.
Wann trägt man das “kleine Schwarze”?
Durch seine Schlichtheit kann dieses Kleid zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit getragen werden, aber selbst kombiniert mit einer Bluse oder einem Shirt wirkt es überaus elegant und gehört daher eher zu den luxuriösen Kleidungsstücken. Getragen wird es traditionell zu festlichen Veranstaltungen wie Opern, Ballett, Galas oder auch bei Staatsempfängen. Zunehmend kombiniert mit anderen Kleidungsstücken eignet sich das kleine Schwarze aber auch für festliche Weihnachtsfeiern, Geschäftsessen oder sogar in bestimmten Berufsgruppen für das Bewerbungsgespräch und Präsentationen.

