Sienna Miller, Kate Moss, Mischa Barton und Nicole Richie haben es uns vorgemacht. Doch was ist Boho denn nun genau und wie trägt man ihn überhaupt?
Boho ist im Grunde ein Mix aus Ethno, Orient und Rock und lässt den Bohemian-Style der 60er und 70er wieder aufleben. Der Style ist eine Mischung aus Neo-Romantic und Hippie, bei dem die Details, sowie Ethnoschmuck und Lammfell keinesfalls fehlen dürfen.

Kurz zur Erklärung des Begriffs: Boho ist die Abkürzung für Bohemian. Bohemians waren Künstler, die sich vor allem für Literatur, Kunst und Musik interessiert haben. Man kann den Stil also auch ein bisschen mit der Mode der Zigeuner vergleichen. “Zusammengewürfelt”, ist hier ein passender Begriff um das Styling zu beschrieben. Außerdem ist der Stilbruch zwischen feminin und maskulin, weich und hart, bunten Farben und Naturtönen wichtig.

Boho enthält außerdem eine Mischung aus allen erdenklichen Moderichtungen, wie dem Ethno-Look oder dem Rock-Look und lässt viel Freiraum für eigene Kreationen. Der Boho-Chic erfordert sogar eine gewisse Eigenarbeit um dem ganzen eine individuelle Note zu geben.

Den Look machen außerdem lange flatternde Röcke, Fellwesten, weite Tuniken, breite Gürte, Schlapphüte, Fransenschuhe und übergroße Sonnenbrillen, viele Armreife und Federschmuck aus. Wie man sieht finden sich hier viele Hippieeinflüsse wieder.

Aber alle Kleidungsstücke und Accessoires haben eine gewisse Natürlichkeit, welche sich in erdigen Farben und Naturmaterialien wiederspiegeln. Boho kann man sowohl lässig zum Shoppen tragen: einfach Skinny Jeans, ein süßes Top, Fake-Fur-Jacke und dazu Ethno-Ohringe. Oder auch Abends mit Empire-Kleid, vielen Armreifen, einer Fellweste und einem schicken Tuch. Vor allem die vielen tollen Details machen diesen Trend aus.